Den perfekten Joghurt selber machen!

Joghurt im Glas

In der heutigen Zeit sind viele Herstellungsabläufe automatisiert und man hat als Kunde gar keinen Durchblick, wie einige Produkte überhaupt hergestellt werden.
Viele Menschen stellen sich deshalb die Herstellung von Joghurt sehr kompliziert vor.

Das können doch nur große Maschinen in der Industrie – falsch gedacht. Es ist ganz einfach und geht sogar ganz ohne Maschinen. Mit einem Joghurt Maker ist es nur noch einfacher.

Gerade bei dem Thema Joghurt habe ich schon oft gehört, wie Leute sich die Frage stellen: Was ist da überhaupt drin? Wie viel Frucht ist denn in meinem Fruchtjoghurt oder sind das in meinem Markenprodukt nur künstliche Aromen?

Bei Deinem eigenen selbstgemachten Joghurt entscheidest Du ganz alleine, was reinkommen soll.

Das ganze Experimentieren bringt den meisten nachher sogar richtig Spaß und kann schnell zu einem kleinen Hobby werden. Die Familie und Freunde sind oft sehr verblüfft und überrascht, wenn sie den eigenen hausgemachten Joghurt vorgesetzt bekommen.

Joghurt selber machen - So gelingt es!

Joghurt Dessert

Der Joghurt ist bereits seit langer Zeit ein beliebter Genuss für zwischendurch. Als Dessert eignet er sich ebenso gut wie als Mahlzeit.

Dabei ist er nicht nur besonders leicht im Magen, sondern schmeckt auch noch hervorragend. Die Verkaufszahlen der Joghurt-Becher im Supermarkt hält sich schon seit Jahren im hohen Bereich.

Aber wie kann das noch getoppt werden? Die Antwort ist einfach: Der Joghurt sollte selbst zubereitet werden!

Ist Joghurt tatsächlich so gesund, wie man sagt?

Es gibt zwei Ansichten zum Thema Joghurt: Die einen sagen, er sei gesund und wohltuend für den Körper. Die anderen behaupten hingegen, es sei nur eine Werbemasche seitens der Joghurtmarken, zu behaupten, dieser sei gesund.

In Wahrheit jedoch kommt es stets auf den ausgewählten Joghurt an. Fakt ist zu Beginn: Joghurt gilt als Sauermilchprodukt und liefert daher eine gesunde Menge an Calcium, Magnesium, Eiweiß, sowie den Vitaminen A und D.
Bei Speisen auf Sauermilch-Basis wird außerdem bewusst die Hürde der Verdauungsprobleme umgangen, welche beispielsweise bei Trinkmilch eine große Rolle spielt.

Joghurt kann also einige wichtige Stoffe an den Körper liefern und ist dabei auch noch gut verträglich. Aber muss das tatsächlich heißen, JEDER Joghurt sei gesund?

Einige Marken achten darauf, nur natürliche Stoffe zu verwenden und verzichten bewusst auf Zucker oder unnötige Fette. Diese Joghurts können sorgenfrei genossen werden.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch ebenfalls Marken, die ihre Produkte mit Zucker und einer Reihe von unnatürlichen, teils chemischen Stoffen zu verbessern versuchen. Zwar mag dies maßgeblich zum Geschmack beitragen, ist jedoch eine pure Sünde für den eigenen Körper.

Joghurt mit chemischen Inhaltsstoffen ist nicht nur ungesund, sondern kann sich sogar schädlich auf den Körper auswirken. Die einfache Lösung wäre es also, beim Kauf von Joghurt genau darauf zu achten, was eigentlich enthalten ist.

Ein noch besserer Weg wäre es jedoch, den Joghurt einfach selbst zuzubereiten! Hier ist es jedem komplett selbst überlassen, was alles in die Speise reinkommt. Auch ist es daher möglich, einen puren Fruchtjoghurt zu machen, ganz ohne Zucker oder ähnliche Stoffe.

Warum sollte ich den Joghurt selber machen?

Joghurt selber machen

Bereits als Kind entdeckt jeder, dass Mama's selbst gekochtes Essen besser schmeckt, als die Fertiggerichte aus dem Supermarkt.

In späterer Kindheit beginnt man sogar, selbst zu kochen oder zu backen. Und schnell wird festgestellt: Selbstgemacht schmeckt immer am besten! Warum also nicht den Joghurt selber machen?

Daher muss man sich nicht zwangsläufig auf Geschmacksverstärkung durch Zucker oder chemische Süßungsmittel verlassen.

Wenn der Joghurt selbst zubereitet wird, schmeckt er am besten. Außerdem hat man so stets die Kontrolle darüber, was in den Joghurt reinkommt.

Zwar gibt es im Supermarkt unzählige Geschmacksrichtungen und Kombinationen aus Joghurts - aber keine ist so individuell wie der selbstgemachte Joghurt.

Sollte beispielsweise ein Erdbeer-Joghurt mit zusätzlichen Bananen-Stücken gewünscht sein, ist das problemlos möglich. Auch exquisitere Geschmäcker können berücksichtigt werden: Sollte es zum Beispiel gewünscht sein, einen Kirsch-Joghurt mit Apfelstücken und einer Zimtwürzung zu machen, steht dem nichts im Wege!

Zu guter letzt ist es eine gute Idee, den Joghurt selbst zuzubereiten, da man damit schließlich auch anderen Personen eine Freude macht. So könnte beispielsweise am Mutter- oder Vatertag, am Geburtstag eines Freundes oder an Weihnachten ein eigener Joghurt serviert werden, der jeden begeistern wird. Und auf die Frage "Wo hast du den gekauft?" kann stolz geantwortet werden "Gar nicht! Selbst gemacht!"

Welche Vor- und Nachteile hat das Selbermachen von Joghurt?

Die vielen Vorteile des Selbermachens sind zahlreich. Um diese etwas übersichtlicher darzustellen, folgt hier eine Liste mit allen nennenswerten Vorteilen. Doch auch die Nachteilte sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden.

Vorteile zum Joghurt selber machen:

  • Überblick der Inhaltsstoffe
  • Auch ohne Zucker oder chemische Süßung möglich (= besonders gesund!)
  • Individuelle Geschmacksrichtungen erstellen
  • Neue Sachen ausprobieren
  • Exakt die gewünschte Menge zubereiten (keine Reste!)
  • Anderen eine Freude machen
  • Erfahrung beim Zubereiten von Desserts erlangen

Nachteile zum Joghurt selber machen:

  • Arbeitszeit bzw. Aufwand
  • Kalorienanzahl nur grob berechenbar
  • Nur wenige Tage haltbar (keine chemischen Konservierungsstoffe enthalten)

Was sind Joghurt-Kulturen und wozu sind diese da?

Als Joghurtkulturen bezeichnet man eine Flüssigkeit, welche zur einfachen Zubereitung von Joghurt verwendet werden kann. Diese ist vor allem dann sinnvoll, wenn nur wenig Zeit für die Zubereitung bleibt.

Die Joghurt-Kultur wird einfach in eine Schüssel gegeben und mit anderen Stoffen (wie z.B. Milch) verrührt. Nach einiger Zeit im Kühlschrank ist der Joghurt dann sofort verzehrbar.

Sind Joghurt-Kulturen empfehlenswert? Wie gesund sind diese?

Joghurt-Kulturen bestehen aus Milchsäurebakterien. Was zu Beginn fürchterlich ungesund klingt, ist es gar nicht. In nahezu allen natürlichen Milchprodukten sind Bakterien enthalten.

Dabei handelt es sich zumeist um Streptokokken oder Laktobazillen. Diese probiotischen Mikroorganismen werden auch einer Joghurt-Kultur bewusst beigemischt. Sie erreichen den Magen-Darm-Trakt in unschädlicher Form und sind daher nicht gesundheitlich zu befürchten.

Viel besser sogar beim Joghurt selber machen: Auf ihrem Weg durch den menschlichen Körper sondern die genannten Bakterien spezielle Stoffe ab, welche den Stoffwechsel positiv anregen können und dadurch zu einer gesunden Lebensweise beitragen.

Nachteil ist jedoch, dass der Körper bei zu großen Verzehr-Mengen eine Immunität gegen diese Bakterien entwickelt, wodurch sie bei übermäßigem Konsum praktisch nutzlos werden.

Was aber dennoch für den Einsatz der Joghurt-Kultur spricht, ist der vegane Hintergrund. Enthalten sind keinerlei tierische Stoffe! Bei Joghurt aus dem Supermarkt ist häufig tierische Gelatine enthalten, was für Veganer ein Dorn im Auge ist. Dieses Problem wird mit der Joghurt-Kultur bewusst bekämpft - Vegetarier und Veganer können auf diese Weise sorgenfrei Joghurt essen und den Joghurt selbst machen!

Zu guter letzt sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass Joghurt-Kulturen rein chemisch hergestellt werden. Nicht zwangsläufig muss das eine Schädlichkeit für den menschlichen Körper bedeuten - aber dennoch ist die Joghurt-Kultur daher eine eher schlechte Option für Menschen, die viel Wert auf die natürliche Herkunft ihrer Produkte legen.

Welche Zutaten brauche ich, um Joghurt selber zu machen?

Milch

Welche Zutaten erforderlich sind um Joghurt selbst zu machen, hängt von einigen Faktoren ab. So greifen die meisten Leute - vor allem unter Zeitdruck - darauf zurück, einen fertigen Naturjoghurt lediglich selbst zu optimieren.

Die nächste Möglichkeit wäre es, einen eigenen Joghurt mithilfe von Joghurt-Kulturen selber zu machen. Wer jedoch den 100 %-ig eigenen Genuss möchte, kann seinen Joghurt auch von Grundauf selbst zubereiten. Die letztere Methode ist selbstverständlich aufwändiger und erfordert auch mehrere Zutaten. Für den ersten eigenen Joghurt empfiehlt sich daher die erstere Methode. Benötigt werden hierfür:

Grund-Zutaten mit Naturjoghurt:

  • Milch (Frei wählbar, es funktioniert alles!)
  • Milchpulver
  • Naturjoghurt (3,5 % Fett)
  • Obst oder Früchte

Und das war es schon! Mit derart wenigen Zutaten ist es für jedermann möglich, den eigenen Joghurt selber herzustellen.

Ein etwas individuellerer Weg wäre es, seinen eigenen Joghurt per Joghurt-Kultur zuzubereiten. Diese Methode erfordert sogar noch weniger Zutaten - und zwar:

Grund-Zutaten mit Joghurtkulturen

  • Milch (Frei wählbar, es funktioniert alles!)
  • Joghurtkulturen
  • Obst oder Früchte

Im absolut individuellen Falle ist es natürlich ebenso möglich, den Joghurt von Grundauf selbst herzustellen. Zwar bedeutet das mehr Arbeit, gibt im Endeffekt jedoch das schmackhaftere Produkt her. Die hierfür benötigen Zutaten sind jedoch gar nicht so viele, nämlich:

Grund-Zutaten: Joghurt individuell machen

  • Milch (H-Milch funktioniert hier am besten)
  • Milchsäurebakterien (Flüssig oder Pulver = Joghurtpulver)
  • Milchsäure-Pulver
  • Inulin-Pulver (optional)
  • Obst oder Früchte

Welche Zubereitungsmethode eignet sich am besten? Joghurtbereiter, ja oder nein?

Für das Selbermachen von Joghurt gibt es eine Vielzahl von Zubereitungsmethoden. Diese unterscheiden sich hauptsächlich darin, ob mit Geräten oder per Hand vorgegangen wird. Zu empfehlen ist in jedem Fall ein Joghurtbereiter zum Joghurt selber machen.

Bei einem Joghurtbereiter handelt es sich um ein Küchengerät, welches den Joghurt nicht nur zubereiten, sondern auch über mehrere Stunden konstant auf einer Temperatur halten kann. Das alles funktioniert absolut sorgenfrei und ohne großen Arbeitsaufwand.

Der altmodische Weg mag viele Leute dennoch eher ansprechen. Seinen eigenen Joghurt herzustellen ist in jedem Falle etwas feines - umso schöner ist es jedoch, ihn möglichst ohne Maschinen und Geräte zuzubereiten.

Daher wäre die zweite Herstellungsmethode die richtige Entscheidung für all jene, die gerne alles selbst im Griff haben. Auch ohne Joghurtbereiter ist die Zubereitung möglich, nur fällt das Joghurt selber machen deutlich umständlicher aus.

In diesem Fall ist man aber dennoch auf Hilfsmittel angewiesen, was kaum umgangen werden kann. Benötigt werden in diesem Fall einige Küchenutensilien wie etwa ein Schneebesen oder auch ein Mixer, um den Joghurt vernünftig umrühren zu können.

Außerdem sind logischerweise Schüsseln notwendig. Zu guter letzt ist man bei der Zubereitung auf einen Backofen angewiesen. Dieser muss die Temperatur des Joghurts über mehrere Stunden aufrecht erhalten, damit sich die Milchsäurebakterien in erforderlichem Maße verteilen und absetzen können und der Joghurt dadurch auch die gewünschte Konsistenz erhält.

Alternativ ist es aber auch möglich, seinen Joghurt über mehrere Stunden in Decken einzuwickeln und bei höherer Raumtemperatur in einem warmgelegenen Bett zu lagern.

Wie mache ich meinen Joghurt selbst?

Die Zubereitung ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denken mag. Für die Herstellung des Desserts auf Basis eines bereits fertigen Joghurts sind folgende Arbeitsschritte zu befolgen:

Zu Beginn sollte die Milch zum Joghurt selbst machen erhitzt werden.

Verschiedene Temperaturen führen hier zu verschiedenen Ergebnissen - die Richtlinie liegt jedoch bei rund 90 °C für etwa 5 Minuten.

Dieser Schritt ist notwendig, um bereits vorhandene Bakterien abzutöten, welche den Milchsäurebakterien des Joghurts weichen müssen.

Danach muss die Milch erst einmal abkühlen auf ca. 50 °C.

In dieser Zeit bietet es sich an, schon mal die Packung des fertigen Naturjoghurts zu öffnen. Dieser sollte im nächsten Schritt mit der abgekühlten Milch vermischt werden. Aber Vorsicht: Abhängig von der Konzentration aus Milch und Naturjoghurt kann es vorkommen, dass das Endprodukt zu flüssig wird. Allgemein gilt die Regel, für 1 Liter Milch etwa 150 Gramm Naturjoghurt zu verwenden. Natürlich müssen diese Werte der gewünschten Menge angepasst werden!

Nachdem Milch und Joghurt in richtiger Konzentration verrührt wurden, wird die dabei entstandene Masse in Gläser verteilt. Wichtig ist hier, möglichst echtes Glas zu verwenden, nicht etwa Plastik, da der nächste Schritt eine gewisse Hitzeresistenz erfordert.

Möglichkeit 1: Als nächstes wird der Joghurt in den Gläsern nun im Backofen erhitzt. Dabei sollte alles auf der mittleren Schiene stehen und bei 50 °C für etwa 30 Minuten im Ofen bleiben. Danach wird der Ofen ausgeschaltet, der Joghurt jedoch noch nicht herausgeholt. Stattdessen sollte er über Nacht im Ofen ruhen.

Da eine konstante Temperatur maßgeblich zur Qualität und zur Konsistenz des Joghurts beiträgt, sollte der Backofen zudem nicht geöffnet oder gar gelüftet werden - die vorhandene Wärme sollte so lange wie möglich erhalten bleiben beim Joghurt selber machen.

Am nächsten Tag kann der Joghurt dann aus dem Ofen geholt werden und sollte bis zum Verzehr im Kühlschrank gelagert werden.

Wer sich nicht gerne auf Geräte wie Backöfen verlässt, kann diesen Schritt jedoch auch umgehen:

Möglichkeit 2: Es ist möglich, den Joghurt - nachdem er angerührt wurde - für einige Stunden in Decken einzuwickeln und bei warmer Raumtemperatur im eigenen Bett ziehen zu lassen. So abstrakt diese Methode auch klingt, ist sie tatsächlich möglich.

Die andere Methode wäre es, nicht etwa einen fertigen Naturjoghurt als Basis zu verwenden, sondern ein gänzlich eigenes Produkt zu erschaffen.

Die Schritte hierfür beginnen erneut damit, die Milch auf 90 °C für etwa 5 Minuten zu erhitzen. In diesem Falle sollte idealerweise H-Milch verwendet werden, da diese die Säurebakterien besser aufnehmen kann.

Nachdem die Milch auf etwa 50 °C abgekühlt ist, werden die Milchsäurebakterien wahlweise in Form von einer entsprechenden Flüssigkeit oder einem Milchsäure-Pulver beigemischt.

Um die Konsistenz des Joghurts anzupassen und zusätzlich die enthaltenen Ballaststoffe zu optimieren, kann nach Bedarf auch Inulin beigefügt werden. Dieses ist ebenfalls in Pulverform oder als Flüssigkeit erhältlich.

Nun ist es von großer Bedeutung, die entstandene Masse über längere Zeit so genau wie möglich auf einer Temperatur zu halten. Dazu empfiehlt sich im Idealfall ein Joghurtbereiter oder Joghurtmaker.

Alternativ ist es jedoch auch möglich, den Joghurt erneut für etwa 30 Minuten bei 50 °C in den Backofen zu stellen. Danach sollte er etwa 12-15 Stunden im Ofen ziehen. Auch in diesem Fall kann jedoch die Methode angewendet werden, den Joghurt eingewickelt im Bett ziehen zu lassen.

Wer gerne einen komplett eigenen Joghurt machen würde, sich jedoch nicht zu viel Arbeit machen möchte, kann außerdem auf Joghurt-Kulturen zurückgreifen.

Die Zubereitung ist dann umso einfacher.

Es wird schlichtweg die Milch erhitzt um Fremdkeime abzutöten und danach auf etwa 35 °C abgekühlt.

Nun wird lediglich eine Messerspitze der gewünschten Joghurt-Kultur beigemischt. Auch hier kann nach Belieben Inulin hinzugefügt werden.

Um die Fermentation abzuschließen, muss der Joghurt für 12 - 15 Stunden bei einer Temperatur von 35 - 40 °C gelagert werden. Im Idealfall ist dies im Joghurtbereiter zu vollziehen, wobei sich ein Backofen auch eignet - ebenso wie das eigene Bett.

Übrigens: Für jede der genannten Zubereitungsmethoden gibt es den Geheimtrick, ein Magermilchpulver beizumischen. Dieses unterstützt die Konsistenz den Joghurts und verhindert eine übermäßige Flüssigkeit - was bei probiotischen Joghurts gar nicht so selbstverständlich ist.

Joghurt selber machen: Welches Obst und welche Früchte kommen in den Joghurt?

Joghurt Obst & Früchte

Ein einfacher Naturjoghurt ist zwar schmackhaft, kann jedoch nach Belieben optimiert werden. Daher gibt es eine Vielzahl von Obst und Früchten, welche dem Joghurt beigefügt werden können. Die beliebtesten Zutaten sind an dieser Stelle:

Himbeere

Dem eigenen Joghurt Himbeere beizumischen ist stets eine beliebte Option. Himbeerjoghurt schmeckt geradezu sommerlich und eignet sich daher besonders in den warmen Monaten. Zudem ist fast immer gegeben, dass das Dessert auch schmeckt - Himbeerjoghurt gilt statistisch nachgewiesen als der beliebteste Geschmack in Deutschland!

Erdbeere

Auch Erdbeeren verleihen dem Joghurt einen sommerlichen Geschmack. Oft ist es auch gesehen, dem Joghurt nicht nur zerstampfte Erdbeeren unterzumischen, sondern kleine Stücke beizufügen. Diese bieten eine tolle Abwechslung und lassen den Joghurt nicht "langweilig" schmecken.

Kirsche

Mit Kirschen kann bei der Zubereitung von eigenem Joghurt nichts falsch gemacht werden! Am besten schmeckt es natürlich, frische Kirschen aus dem eigenen Garten zu nehmen - bloß sollte darauf geachtet werden, die Kerne zu entfernen!

Banane

Die Banane zählt zu den beliebtesten Obstsorten weltweit! Wer also eine große Gruppe von Gästen mit seinem eigenen Joghurt begeistern möchte, kann auf die Banane zurückgreifen. Entweder zerstampfen oder in kleinen Stücken beimischen und servieren.

Apfel

Der Apfel ist ein wahres Allzeit-Obst. Während Erdbeeren oder Kirschen stets im Sommer am besten schmecken, ist der Apfel auch in kälteren Monaten geradezu verlockend. Sollte der Joghurt also in einer Decke eingekuschelt oder gar vor dem Kamin verspeist werden, ist es vielleicht eine gute Idee, kleine Apfelstücke beizumischen. Diese gelten natürlich auch als sehr gesund!

Welches Obst oder Früchte sind nicht zu empfehlen?

Früchte im Joghurt

Allgemein sollten jedoch Früchte beim Joghurt selber machen vermieden werden, welche einen hohen Säure-Anteil haben - der Apfel ist hier eine Ausnahme. Bei tropischen Früchten wie etwa Kiwis oder Ananas kommt es jedoch vor, dass die enthaltene Fruchtsäure geschmacklich nicht zum Joghurt passt. Das ist aber völlig normal und stellt kein Problem dar, solange darauf geachtet wird, was auch tatsächlich in den Joghurt reinkommt.

Sollte ich meinen Joghurt würzen?

Gewürze Joghurt

Joghurt selber machen mit Gewürzen? Um einen noch individuelleren Geschmack zu erhalten, ist das ein oder andere Gewürz nicht verkehrt. So bietet sich Zimt beispielsweise hervorragend zum Apfel-Joghurt an, während Vanille den perfekten Erdbeer-Joghurt ergänzt. Je nach persönlichen Vorlieben sind die beliebtesten Gewürze für den eigenen Joghurt:

  • Zimt
  • Vanille
  • Hagebutten
  • Orangen-Gewürz
  • Chili
  • Ingwer
  • Curcuma

Schon gewusst? - Wissenswertes über Joghurt und das Selbermachen

Wer einen eigenen Joghurt zubereitet erfreut damit nicht nur die eigenen Geschmacksnerven, sondern auch die Umwelt. In den letzten Jahrzehnten trug der enorme Verbrauch von Kunststoff - welcher nie gänzlich von unserer Erde "verschwinden" kann - zu einem schlechteren Planeten bei.

Da ein eigener Joghurt jedoch nicht auf derartige Verpackungsmaterialien angewiesen ist, ist das Selbermachen stets die bessere Option als das Kaufen.

Joghurt ist in ganz Deutschland ein äußerst beliebtes Produkt. Rund 14,96 Millionen Deutsche ab einem Alter von 14 Jahren aufwärts konsumieren mehrmals pro Woche Joghurt. Stolze 16,83 Millionen Personen gaben an, ein Mal pro Woche Joghurt zu genießen. Und 2,55 Millionen essen ihn sogar täglich.

Wenn die Zahlen noch mehr interessieren, dem sei außerdem die Quelle dieser Informationen ans Herz gelegt!

Quelle: Konsum von Fruchtjoghurt in Deutschland 2010 bis 2015

Joghurtmaschinen Kaufberatung 

Hier geht weiter zum Joghurtbereiter Test

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